"Brandenburg. Macht. Pflege."

Angesichts der wachsenden Strukturdefizite wird es vor allem auf dem Land immer schwerer, im gewohnten Zuhause in Würde alt zu werden. Parallel führt der Fachkräftemangel dazu, dass mittlerweile ganze Regionen nicht mehr adäquat versorgt werden. Diese komplexe Problemlage ist nicht leicht zu lösen. „Brandenburg. Macht. Pflege“ war der bewusst mehrdeutige Titel des 4. Brandenburger Pflegefachtages, der vom 7. bis zum 8. November in Erkner tagte. Es ging sowohl um den Einfluss der regionalen Akteure im Gesundheitssystem als auch darum, was es in Brandenburg an nachhaltigen Ansätzen bereits gibt.

Dafür Methoden und Modelle zu entwickeln war folgerichtig einer der zentralen inhaltlichen Schwerpunkte des Pflegefachtages. Die Arbeit in Sozialräumen und die Quartiersentwicklung, eine Stärkung präventiver Strukturen zur Senkung der Pflegeprävalenz sind hier wichtige Ansatzpunkte, die im Plenum und in den einzelnen Fachforen intensiv diskutiert wurden.

Mehr zu den Ergebnissen des 4. Brandenburger Pflegefachtages erfahren Sie wie immer in unserer

>> Dokumentation

"Pflege 2017 - Stufensprung oder Gra(d)twanderung?"

Am 1. und 2.11.2016 fand der 3. Brandenburger Pflegefachtag mit dem Titel „Pflege 2017 – Stufensprung oder Gra(d)twanderung?“ im Bildungszentrum Erkner  statt.

Die Veranstalter konnten rund 150 Besucher*innen begrüßen.

Die Tagung bot als wichtigster Branchentreff zahlreichen  Akteuren in der Pflege sowie namenhaften Pflegewissenschaftlern und Politikern das Podium zur Debatte über die künftige Gestaltung der Brandenburger Pflegelandschaft. Im Zentrum der Debatten stand die Umsetzung des PSG II und die Fachkräftesicherung in der Pflege insbesondere durch eine  Reform des Pflege- Berufegesetzes.

Fazit der Tagung ist, dass die Herausforderungen in der Pflege nur gesamtgesellschaftlich zu bewältigen sind und es erheblich größere Anstrengungen von professionell und nicht professionell Pflegenden  als bisher bedarf eine flächendeckende und qualifizierte pflegerische Versorgung im ganzen Land auch künftig sicherstellen zu können.

>> Zur Dokumentation der Tagung